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Glossar

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Begriff Erklärung
ABB Die Allgemeinen Bedingungen Bau ABB enhtalten - in Ergänzung zur SIA -Norm 118 - detaillierte Regeln für den Abschluss, Inhalt und die Abwicklung von Verträgen. Sie legen die Rechte und Pflichten von Bauherr und Unternehmer so fest, dass die Anforderungen an das Bauwerk, welche in den technischen Normen beschrieben oder vom Bauherrn verlangt werden, effizient erfüllt werden. Herausgeber sind der SIA und der VSS.
Absturzhöhe Die Höhendifferenz zwischen Absturzkante und tiefstmöglicher Aufschlagsteller; bei einer mehr als 60° geneigten Arbeits- oder Verkehrsfläche. (BauAV Art. 2b)
Absturzsicherung Bei Arbeiten auf Dächern sind ab 3 m Höhe Absturzsicherungen anzubringen (auch giebelseitig) oder Seilsicherungen, Schutznetze etc. einzusetzen.
Ankerkraft Verankerungen sind zug- und druckfest und fortlaufend mit dem Aufbau an Knotenpunkten anzubringen. Die Ankerkraft muss mind. 3 kN betragen, was einer Ausreisskraft von 4,5 kN entspricht.
Ansetzen Die Einhaltung der Längen- und Höhenmasse des ersten Gerüstfeldes sind Grundlage für den fachgerechten Aufbau des ganzen Gerüstes. Die Aufsetzpunkte für die Gerüstrahmen sind genau auszumessen und mit lastverteilenden Unterlagen, Gerüstfüssen oder Spindeln zu besetzen. Der Gerüstaufbau beginnt am höchsten Punkt der Aufstellfläche.
Arbeitsgerüst Arbeitsgerüste sind Konstruktionen, die begehbare Arbeitsflächen am Bauwerk schaffen. Es werden die folgenden Arbeitsgerüste unterschieden: Stahlrohrgerüste, Systemgerüste, Holzgerüste und Rollgerüste.
Nicht als Arbeitsgerüste gelten bewegliche Arbeitsbühnen, Lehr- und Traggerüste.
Arbeitsgerüst in Regelausführung Als Arbeitsgerüst in Regelausführung gilt ein Gerüst, das nach den Regeln der Technik konstruiert und entsprechend den Anleitungen des Herstellers aufgebaut ist.
Auffangnetz Ein Netz, das von hoch gelegenen Arbeitsplätzen zum abstürzende Personen auffängt.
Aufhängeseil Ein Seil, zum Anschlagen des Randseils an einem geeigneten Aufhängepunkt.
Auslegergerüst Bei einem Auslegergerüst werden Träger auf der Decke befestigt, auf die dann die Belagteile aufgelegt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Wanddurchbrüche für die Träger erst nach der Demontage des Gerüstes geschlossen werden können.
Auslegestützen Auslegestützen kommen zur Anwendung, wenn an der Fassade keine zugund druckfesten Verankerungen angebracht werden können und die Höhe des obersten Laufganges nicht mehr als 6,30 m beträgt. Bei vollflächig verkleideten Gerüsten darf diese Verankerungsart nicht gewählt werden.
Ausmass Die Ausmasse werden in der SIA Norm 118/222 erläutert.
Aussenkonsolen Nach aussen verbreiterte Gerüstgänge dienen mehrheitlich der Aufnahme von Gewichten, welche auf den normalen Gerüstgängen nicht abgestellt werden dürfen.
axial entlang einer Achse ausgerichtet.
Backsteinmauerwerk Backsteinmauenrverk besteht aus Ziegelsteinen, die aus Ton oder Lehm geformt und anschliessend bei 800 bis 1000' C gebrannt werden.
Basalt (Naturstein) Rohdichte: 2.9 bis 3.0 kg/dm3
Farbe: grünlich grau bis schwarz
Eigenschaft: sehr hart
BauAV Bauarbeitenverordnung: Verordnung über die Sicherheit und den Gesundheitschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Bauarbeiten. (832.311.141)
Beaufort-Skala Die Beaufort-Skala ist eine 12-stufige Windskala, benannt nach dem britischen Admiral F. Beaufort (1774 bis 1857). Die Windstärken der Skala stellen eine Grobeinteilung dar, die für die Anforderungen der Praxis ausreichend ist.
Bekleidung Wetter- oder Staubschutz, der im Regelfall aus Planen oder Netzen besteht.
beschränkt
durchbruchsichere Fläche
Fläche, die eine Einzelperson ohne Einsturzgefahr begehen kann. (BauAV 2e)
Beton Beton ist ein mineralischer Baustoff, der aus den drei Grundmaterialien Zement, Wasser und Zuschlagstoffen hergestellt wird.
Bimstein Rohdichte: 1.0 kg/dm3
Farbe: hellgrau
Eigenschaft: sehr leicht und rau
CEN Europäisches Komitee für Normung.
Dachdeckerschutzwand Die Dachdeckerschutzwand ist eine Schutzeinrichtung am Spenglergang, die vom Dach stürzende Personen, Gegenstände und Materialien auffängt.
Dachfangwand Die Dachfangwand ist eine Schutzeinrichtung auf geneigten Dachflächen, die verhindert, dass abrutschende Personen über den Dachrand abstürzen können.
Dachreiter Ein Dachreiter ist ein dem Dachfirst (siehe First) eines Gebäudes aufsitzendes Holztürmchen, das oft als Glockenstuhl dient. Im Gegensatz zu einem Turm hat ein Dachreiter kein eigenes Fundament, sondern wird mit Pfosten auf den Dachstuhl aufgesetzt.
Demontage Der Abbau der Rahmengerüste erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Aufbau. Die Verankerungen sind laufend mit dem Demontagefortschritt zu entfernen.
Für das Schliessen der Verankerungslöcher ist der Fachmann frühzeitig durch den Bauleiter oder den Auftraggeber aufzubieten.
Drehkupplung Werden Rohre, die sich unter einem beliebigen Winkel kreuzen, verbunden, verwendet man Drehkupplungen. Hier sind beide Rohrauflagerungen über einen Drehgelenkbolzen verbunden. Drehkupplungen dürfen nur zum Anschluss von Diagonalstreben verwendet werden, wenn keine Normalkupplungen angebracht werden können.
Durchbiegung Bei Gerüstbeläge darf die Durchbiegung in der Mitte des Belags nach dem Aufbringen eines bestimmten Gewichts nicht mehr als 1 % der Belagslänge betragen.
durchbruchsichere Fläche Fläche, die allen Belastungen standhält, die während der Ausführung von Arbeiten auftreten können. (BauAV 2d)
Durisolmauerwerk Durisolmauerwerke bestehen aus Hohlkörpersteinen die in einer Form hergestellt werden. Zuschlagstoff in diesem Fall sind Holzspäne, die mit Zement gebunden werden. Diese Steine weisen einen guten Wärmedämmwert auf. Bei der Verarbeitung werden die Hohlräume mit Beton ausgefüllt. Diese Betonkerne übernehmen die Druckkräfte, die auf das Mauenrverk wirken. Als Verankerungsgrund sind diese Steine eher problematisch.
EKAS Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit. In seiner Botschaft zum UVG hat der Bundesrat die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS als zentrale Informations- und Koordinationsstelle für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz definiert.
Etappe Zeitlich getrennter Arbeitseinsatz des Gerüstbauers. Ein Etappenzuschlag erfolgt, wenn bei demselben Objekt mehrere Arbeitsgänge mit dazwischen liegenden, bauseits bedingten oder vom Besteller angeordneten Unterbrüchen erforderlich sind.
einschalige Wand Eine einschalige Wand besteht aus einer einzigen tragenden Aussenwand, welche die Kräfte der Verankerung aufnimmt. Sie kann verputzt oder unverputzt hergestellt werden.
Europäische Norm
SN EN 12810-1
Fassadengerüste aus vorgefertigten Bauteilen - Teil 1 . Produktfestlegungen.
Der Hersteller entwickelt ein Fassadengerüstsystem und stellt es zur Überprüfung und Bestätigung der Konformität mit den Festlegungen dieser Europäischen Norm vor. Nachweise und überprüfung werden unter Verwendung der vom Hersteller unter Berücksichtigung der Anforderungen dieser Norm gewählten Regelausführungen durchgeführt.
Europäische Norm
SN EN 12810-2
Fassadengerüste aus vorgefertigten Bauteilen - Teil 2 . Besondere Bemessungsverfahren und Nachweise
Diese Europäische Norm gilt für Fassadengerüstsysteme nach SN EN 12810-1.
Sie legt besondere Bemessungsverfahren durch Berechnung und Versuch zusätzlich zu SN EN 12811-1 bis SN EN 12811-3 für die Analyse des Tragwerks und die Nachweise der einzelnen Bauteile und Verbindungsmittel fest.
Europäische Norm
SN EN 12811-1
Temporäre Konstruktionen für Bauwerke - Teil 1: Arbeitsgerüste.
Leistungsanforderungen, Entwurf, Konstruktion und Bemessung.
Diese Norm legt Leistungsanforderungen, sowie Verfahren für Entwurf, Konstruktion und Bemessung von Arbeitsgerüsten fest. Die Anforderungen gelten für Arbeitsgerüste, die das angrenzende Bauwerk zur Standsicherheit benötigen. Grundsätzlich sind sie jedoch auch auf andere Arbeitsgerüste anwendbar.
Europäische Norm
SN EN 12811-2
Temporäre Konstruktionen für Bauwerke - Teil 2: lnformationen zu den Werkstoffen.
Diese Norm legt die Werkstoffe für die Konstruktion und Bemessung von Arbeitsgerüsten fest.
Europäische Norm
SN EN 12811-3
Temporäre Konstruktionen für Bauwerke- Teil 3: Versuche zum Tragverhalten
Diese Norm zeigt auf, wie Versuche von Arbeitsgerüsten durchgeführt werden müssen.
Fassadenabstand Abstand zwischen Fassade und Gerüstbelangskante. Sie beträgt nach Möglichkeit mind. 15cm aber bis max. 30cm nach BauAV.
Feuerverzinkung  Die Feuerverzinkung stellt den besten Korrosionsschutz dar für Stahlrohre.
First Als Dachfirst (kurz First) bezeichnet man die meist waagerechte obere Kante eines Satteldaches oder anderer Dachformen. Bei gewölbten und runden, tonnenförmigen Dachkonstruktionen verläuft der First am Scheitelpunkt des Bogens.
Flächengerüst Diese werden auf seitliche Stützgerüste oder Modulgerüste abgestellt, welche ab vorhandenem Terrain aufgebaut werden.
Fussgänger-Schutztunnel Überbrückungskonstruktion mit Schutzfunktion für Passanten und als Abstellbasis für das Fassadengerüst.
GAV Der Gesamtarbeitsvertrag für den schweizerischen Gerüstbau regelt die Vertragsverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Er wird jeweils von den Vertragspartnern dem schweizerischen Gerüstbau-Unternehmer- Verband SGUV und den Gewerkschaften UNIA und Syna ausgehandelt.
Gasbeton Siehe Porenbeton
Gerüstbelag Gerüstbeläge bilden die Arbeitsebene für die Nutzer des Gerüstes.
Minimalbreite für lose verlegte Beläge beträgt 54cm, bei Systemgerüsten haben Beläge eine Mindestbreite von 60cm. Die Nutzlast hängt von der Gerüstgruppe ab.
Gerüstergänzungen im
Dachbereich
Spenglerläufe, Lukarnenläufe für Dachaufbauten, Dachbruchläufe, Konsolläufe im Giebelbereich, Dachdeckerschutzwände etc. fallen gemäss NPK in diese Sparte.
Gerüstergänzungen im
Fassadenbereich
Gerüstverbreiterungen nach innen oder aussen, Podeste für Materialien, Überbrücken, lnnengeländer, Versetzen von Tragkonsolen etc. fallen gemäss NPK in die Sparte Gerüstergänzungen im Fassadenbereich.
Gerüstgang Ein oder mehrere Belagteile in einer Ebene eines Gerüstfelds.
Gerüstklasse 1 siehe Kontrollgerüst
Gerüstklasse 3 Leichte Arbeitsgerüste:
Nutzlast 2kN/m2, Breite mind. 60cm.
Leichte Arbeitsgerüste sind für Verputzoder leichte Renovationsarbeiten gedacht.
Auf leichten Arbeitsgerüsten ist die Lagerung von Materialien aller Art verboten. Gestattet sind das Mitnehmen der notwendigen Arbeitsgeräte und sofort verarbeitbare Materialien.
Gerüstklasse 4 Schwere Arbeitsgerüste:
Nutzlast 3 kN/m2, Breite mind. 90cm.
für Maurerarbeiten.
Gerüstklasse 5 Besonders schwere Arbeitsgerüste:
Nutzlast 4.5 kN/m2, Breite mind. 90cm.
für Steinhauerarbeiten.
Auf schweren Arbeitsgerüsten ist die partielle Lagerung von Baumaterialien gestattet. Der ungehinderte Durchgang von 60 cm Breite muss gewährleistet sein.
Gerüstplane Gerüstplanen sind gitterverstärkte und UV-stabilisierte LDPE-Folien (Grundmaterial wie Gerüstnetze). Sie haben vorgelochte Montagebänder in Längsrichtung oder eingeschweisste Ösenbänder
Gerüstrahmen Gerüstrahmen sind tragende Elemente. Sie bestehen normalerweise aus Stahlrohren 1 1/2" mil Wandstärken von 2 mm für Leichtbaugerüste und 3,2 mm Wandstärke für die übrigen Gerüste. Gerüstrahmen aus Aluminiumrohren müssen eine Wandstärke von 4 mm aufweisen.
Giebel heisst der Teil einer Fassadezwischen den beiden geneigten Dachflächen. Die Giebelfläche bildet ein Dreieck, bei dem der First und die beiden Traufen die Eckpunkte darstellen
Globalpreis Verwandt mit dem Pauschalpreis ist der Globalpreis. Beide unterscheiden sich lediglich durch die Verrechnung der Teuerung. Beim globalen Preis wird eine (vorgängig vereinbarte) Teuerung vergütet, beim pauschalen nicht.
Granit (Naturstein) Rohdichte: 2.6 bis 2.8 kg/dm3
Farbe: grau bis schwarz
Eigenschaft: sehr hart
Hängegerüste Hängegerüste werden als Arbeitsgerüste dort eingesetzt, wo aus statischen, verkehrstechnischen oder sicherheitsrelevanten Gründen ein Standgerüst nicht umsetzbar ist. Die Abhängung erfolgt mit Seilen oder Ketten. Diese können entweder an einem eigenen brückenähnlichen Bauteil, an einem Ausleger oder an einer Konsole befestigt werden. Verwendet werden Hängegerüste zur Bearbeitung oder zur Wartung von Fassaden, wo sie meistens vom Dach abgehängt, bzw. auf dem Dach verfahrbar gemacht werden, um an der Fassade beweglich zu sein. Ebenfalls häufig ist ihr Einsatz an Brücken oder ähnlichen Bauwerken sowie bei flächigen Gerüsten zur Montage oder Sanierung von Decken in öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel in Schwimmbädern oder Hallen. Letztere verhindern eine Gefährdung der Personen auf dem Boden bzw. erlauben den Personenverkehr während der Durchführung der Arbeiten.
Hebezeug Als Hebezeug werden Geräte zum Heben und Bewegen von Lasten bezeichnet. Dabei wird die Last freischwebend oder mitschwebend gehoben.
Innenkonsolen Bestimmte Arbeiten verlangen Gerüstverbreiterungen. Die Nutzlast auf den Konsolen ist zu berücksichtigen beim Erstellen von statischen Berechnungen.
lichte Breite der kleinste Abstand zwischen Grabenwänden, wenn keine Spriessung vorhanden ist, zwischen gegenüberliegenden Spriesswänden oder zwischen Baugrubenböschung und festen Bauteilen.: Fläche, die eine Einzelperson ohne Einsturzgefahr begehen kann. (BauAV 2f)
Leitern Senkrecht angebrachte Leitern werden nur noch bis auf Gerüsthöhe von 5.00 m toleriert. Von Stockwerk zu Stockwerk können lnnenleitern montiert werden.
LSVA Die LSVA ist eine vom Gesamtgewicht, der Emissionsstufe sowie den gefahrenen Kilometern in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein abhängige eidgenössische Abgabe.
Lukarne Eine Dachgaube, kurz Gaube, in Teilen Österreichs auch Dachkapfer und in der Schweiz Lukarne genannt, ist ein Dachaufbau im geneigten Dach eines Gebäudes. Die Dachgaube dient zur Belichtung und Belüftung des Dachraumes. Zu diesem Zweck befinden sich in den Gauben von Wohngebäuden im Allgemeinen Fenster. Gleichzeitig vergrößert eine Gaube den nutzbaren Raum im Dachgeschoss.
Kassettendach Eine Dachhaut aus Blech ist in der Regel schwerer und stabiler und kann iomit grössere Spannweiten, je nach System über 40 m, erreichen. Für Material-Zulieferungen durchs Notdach können einzelne Kassetten ausgedeckt werden.
Klauenverbindungen Diese Verbindungen sind abhängig vom Gerüstsystem entwickelt worden. Sie übertragen Zug- und Druckkräfte auf Anschlussstäbe wie Diagonalen, Geländer oder Gerüstbeläge.
Kippstiftverbindungen Kippstiftverbindungen sind selbst sichernde Steckverbindungen. Dabei werden Gerüstteile, wie z. B. Diagonalen über einen Kippstift geführt und nach dem Abkippen des Stiftes sicher arretiert.
kN Kilonewton (1.000 Newton) ist die übliche Einheit für Kräfte im Bauwesen (1 kN entspricht etwa der Gewichtskraft, die auf eine Masse von 100 kg wirkt).
Knotenpunkte Die Regeln des Gerüstbaus erlauben das Einbringen von Lasten jeglicher Art nur an Knotenpunkten (Kreuzung von vertikalen und horizontalen Rohren).
ln der Praxis gilt: Verankerungen nicht in der Mitte der Knicklänge, sondern oben am Rahmen anbringen. Abstützungen über dem Bordbrett oder oben am Gerüstrahmen anbringen.
Konkav Fassadenrundung gegen innen.
Die Rundung z.B. eine runde Fassade (Turm) innen gerüstet. Wird im Ausmass als Zuschlag zum normalen Fassadengerüst berechnet.
Konsolen Verbreiterungskonsolen werden mit dem Rahmen in Belaghöhe verbunden und erweitern damit die Arbeitsflächen.
Konsolgerüst Konsolgerüste werden seitlich unten an der Kragarmplatte einer Brücke aufgehängt. Sie sind in luftiger Höhe und haben keine Bodenabstellbasis.
Kontrollgerüste Gerüstklasse 1 mit zugelassenen Nutzlast von 0,75 kN/m2 und einer Gerüstgangbreite von 60cm für lnspektions- und Reinigungsarbeiten.
In der Schweiz keine besonderen Gerüste für diese Gerüstklasse verfügbar. Sie werden daher mit dem üblichen Arbeitsgerüst der Klasse 3 (2 kN/m2) ausgeführt.
Konvex Fassadenrundung gegen aussen.
Die Rundung z.B. eine runde Fassade (Turm) aussen gerüstet. Wird im Ausmass als Zuschlag zum normalen Fassadengerüst berechnet.
KOPAS Kontaktperson f ür Arbeitssicherheit.
Ausgebildete Person, die im Betrieb für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zuständig ist!
Kopplungsseil Ein Seil, das zwei oder mehr Auffangnetze miteinander verbindet.
Lecca-Beton Lecca-Beton ist die Bezeichnung für Beton, dessen Zuschlagstoffe aus Blähtonkugeln und Sand bestehen.
Lehrgerüst Lehrgerüste sind Stützkonstruktionen für Betonarbeiten, von einfachen Deckenschalungen bis zu den komplizierten Gerüsten im Brückenbau.
Marmor (Naturstein) Rohdichte: 2.6 bis 2.8 kg/dm3
Farbe: weiss, rötlicher und grünlicher Maserung
Eigenschaft: dicht
Masche Die Masche ist eine Anordnung von Seilen in einem einfachen geometrischen Muster (quadratisch oder rhombisch), die auf diese Weise ein Netz bilden.
Maschenseil Ein Seil, aus dem die Maschen eines Netzes hergestellt sind.
Maschenweite Der Abstand zwischen zwei Knoten oder Verbindungsstellen der Maschenseile, gemessen vom Mittelpunkt zum Mittelpunkt dieser Verbindung.
Materialaufzüge Materialaufzüge über 25m Höhe müssen auch für den Personentransport geeignet sein, sonst muss ein separater Personenaufzug dazu installiert werden.
Materialpodest abgestellt Horizontale Fläche zur Aufnahme und Lagerung von Materalien.
Modulgerüst Modulgerüste oder Modulsysteme im Sinne des Gerüstbaues sind Gerüste, deren vertikale Tragsysteme aus Ständern bestehen.
Modulgerüste bestehen aus den folgenden drei Grundelementen
- tragende Vertikalstiele mit Anschlussmöglichkeiten in Modulabständen (Knoten) .
- Horizontalriegel mit Endadaptern .
- Vertikaldiagonalen mit Endadaptern.
Montagearbeiten Bei Montagearbeiten sind die ,,Regeln der Baukunst" anzuwenden. Die Arbeitssicherheit ist für alle Beteiligten zu gewährleisten. Es sind betriebssichere Materialien und Geräte zu verwenden.
Montagelogik Darunter versteht man eine Verbindungskonstruktion, die nur eine vorbestimmte Aufbaufolge gestattet und dabei Montagefehler verhindert.
Natursteinmauerwerk Natursteinmauerwerk kann aus Quadern mit oder ohne Fugenmörtel, oder aus einzelnen, verschieden grossen, runden oder gebrochenen Steinen bestehen.
Normalkupplung Normalkupplungen dienen der Verbindung zweier Rohre, die sich im rechten Winkel kreuzen. Für das Anschliessen von Längs- oder Querriegeln an Ständer im Stahlrohrgerüst sind nur Normalkupplungen einzusetzen.
Notdach Notüberdachungen ermöglichen unabhängig der Wetterlage einen ungestörten Bauablauf. Sie ermöglichen eine genauere Planung der Abläufe und effiziente Ausführungen der Bauarbeiten.
NPK Normpositionenkatatog. lm Normpositionenkatalog sind die einzelnen Gerüstpositionen genau definiert, d. h. dass die Gerüstpositionen für jeden Anbieter identisch sind. Die Angebote sollten somit besser miteinander verglichen werden.
Nutzlast Die Nutzlast ist die Grösse der auf die Gerüstkonstruktion wirkenden Kräfte. Die Nutzlast für die verschiedenen Gerüstklassen wird in SN EN-Normen festgehalten.
Sowohl Gerüstrahmen wie Gerüstbelagsplatten müssen für die Aufnahme der vorgesehenen Nutzlasten (Gewichte) geeignet sein und sind vom Hersteller prüfen zu lassen (2.8. durch 1 :1- Versuche oder Berechnunqen).
PBK Paritätischen Berufskommission für den schweizerischen Gerüstbau (PBK).
Die PBK setzt sich aus Vertretern der Gewerkschaften (Unia, Syna) sowie des Arbeitgeberverbandes SGUV zusammen. Aufgabe der PBK ist es, die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages für den schweizerischen Gerüstbau (GAV) bei allen Arbeitgebern und Arbeitnehmern durchzusetzen.
PBK-Qualitätslabel Qualitätssiegel für Gerüstbauer ausgestellt durch die Paritätische Berufskommission für den schweizerischen Gerüstbau (PBK).
Pauschalpreis Verwandt mit dem Pauschalpreis ist der Globalpreis. Beide unterscheiden sich lediglich durch die Verrechnung der Teuerung. Beim globalen Preis wird eine (vorgängig vereinbarte) Teuerung vergütet, beim pauschalen nicht.
Planendach Die Dachhaut aus Planen ist in der Regel leichter und kann je nach System bis ca. 40 m Spannweite überdachen.
Porenbeton Porenbeton (Gasbeton) kommt in Form von Blöcken oder Fertigbauteilen vor. Porenbeton-Blocksteine werden hergestellt aus fein gemahlenen Sanden als Zuschlag und fein gemahlenem Kalk und/oder Zement als Bindemittel, die in genau dosierten Mengen und unter Zugabe von Wasser und Aluminium (Treibmittel) gemischt werden. Diese Blöcke weisen eine eher geringe Druckfestigkeit auf. (2.0 bis 6.0 N/mm') Porenbeton lässt sich durch Sägen und Schleifen leicht bearbeiten.
PrSG Bundesgesetz über die Produktesicherheit (PrSG). Mit diesem Gesetz sollen die Sicherheit von Produkten gewährleistet und der grenzüberschreitende freie Warenverkehr erleichtert werden. Dieses Gesetz gilt für das gewerbliche oder berufliche Inverkehrbringen von Produkten.
Prüfmasche Eine Masche, die zur Bestimmung des Alterungszustandes in das Auffangnetz eingezogen wird und die dem Schutznelz entnommen werden kann, ohne dass dessen Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird.
Randseil Ein Seil, das jede einzelne Masche des Netzrandes aufnimmt und das die äusseren Abmessungen des Auffangnetzes bestimmt.
Regelausführung Als Arbeitsgerüst in Regelausführung gilt ein Gerüst, das nach den Regeln der Technik konstruiert und entsprechend den Anleitungen des Herstellers aufgebaut ist. (BauAV 43.2)
Regelgerüst Die Bestandteile und Dimensionen von Regelgerüsten müssen den EN-Normen entsprechen. Die maximalen Bauhöhen für Regelgerüste werden vom jeweiligen Hersteller festgelegt.
Regenschutzdach Gerüstüberdachung als Witterungsschutz über dem obersten Gerüstgang und Dachrand.
Regiearbeit Regieleistungen sind Arbeiten, die aufgrund einer nicht vorhergesehenen (nicht geplanten) Entwicklung erforderlich sind und nach Zeitaufwand bezahlt werden. Häufig ist dies z. B. bei Bauarbeiten der Fall. (OR 374)
Reinigung Die Reinigung verschmutzter Gerüste obliegt dem Verursacher (SlA Norm 222). Die Reinigung soll vom Besteller angeordnet werden, wenn nichts anderes vereinbart worden ist.
ln der Praxis unterscheidet man zwischen starker Verschmutzung wie Mörtel, Gips oder Rückständen der Fassadensanierung und weniger gravierender Verschmutzung. Die Grobreinigung kann in Regie verrechnet werden, falls sie nicht vorgenommen worden ist.
Rollgerüst Rollgerüste dürfen nur auf festem, ebenem Boden aufgestellt werden. Beim Verschieben darf sich niemand auf dem Gerüst aufhalten. Gerüste im Freien über 8.00 m Höhe sind zu verankern wie Fassadengerüste (Herstellerangaben beachten).
Sanstein (Naturstein) Rohdichte: 2.0 bis 2.6 kg/dm3
Farbe: verschieden
Eigenschaft: fest und zäh
Satteldach Das Satteldach, auch Giebeldach, ist die klassische, am häufigsten anzutreffende Dachform in kalten und gemäßigten Zonen. Es besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten, waagerechten Kante, dem Dachfirst, aufeinandertreffen. Die Konstruktion dieser Dachform wird als Sparren- oder Pfettendach ausgeführt, wodurch eine Vielzahl an unterschiedlichen Dachneigungen und Traufhöhen möglich ist.
Schiefer (Naturstein) Rohdichte: 2.7 bis 2.8 kg/dm3
Farbe: dunkelgrau
Eigenschaft: leicht spaltbar
Schnitt Eine Schnittzeichnung, Schnittdarstellung oder auch kurz ein Schnitt ist eine Darstellungsform in Zeichnungen. Sie wird (vor allem im Baugewerbe) auch Risszeichnung oder kurz Riss genannt, wovon sich auch die Begriffe Grundriss und Aufriss (die Ansicht) ableiten. Je nach Schnittebene bezeichnet man die Zeichnungen als Längsschnitt oder Querschnitt (seltener auch den Grundriss als Grundrissschnitt).
Schutzausrüstung (PSA) Die persönliche Schutzausrüstung muss den Anforderungen der Arbeitssicherheit genügen. Ein KOPAS muss über alle Belange Bescheid wissen (VUV/BauAV).
Schutzgerüst Schutzgerüste dienen nicht als Arbeitsgerüste, sondern sichern Arbeiter und Passanten vor Absturz oder schützen sie vor herabfallenden Gegenständen. Entsprechend der unterschiedlichen Gefahrenpotenziale gibt es verschiedene Ausführungen von Schutzgerüsten, dazu gehören Fanggerüste und Dachfanggerüste, Schutzdächer, Schutzgitter und -netze.
Schutzhelm Auf den Gerüsten ist das Tragen von Helmen obligatorisch.
Seitenschutz Besteht aus einem Geländerlholm, Zwischenholm und Bordbrett (BauAV Art 16 Abs 1)
SIA 118 Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten:
Diese Norm enthält Regeln betreffend Abschluss, lnhalt und Abwicklung von Verträgen über Bauarbeiten. Soweit die Norm Rechte und Pflichten der Vertragspartner umschreibt, wird sie dadurch rechtsverbindlich, dass die Partner sie als Bestandteil ihres Vertrages bezeichnen.
SIA 118/222 Allgemeine Bedingungen für Gerüstbau.
Ergänzt die SIA Norm 118 und enthält die werkvertraglichen Bestimmungen für die Erstellung von Arbeits- und Schutzgerüsten.
SIA 261 Die Norm umschreibt übliche Einwirkungen auf Tragwerke. Einwirkungen, die in dieser Norm nicht oder für eine spezifische Nutzung nicht genügend erfasst werden, sind entsprechend den vorliegenden Bestimmungen sinngemäss festzulegen. Die Norm SIA 261 richtet sich an Fachleute der Projektierung. Zudem sind Bauherrschaften sowie Fachleute der Bauleitung und der Bauausführung angesprochen.
Sichtkontrolle Das Gerüst ist durch jeden Benützer und jede Benützerin täglich einer Sichtkontrolle zu unterziehen. Weist es Mängel auf, so darf es nicht benützt werden.
Sparre Bezeichnet einen Dachbalken eines flach geneigten Daches oder eines Steildachs, der schräg von der Traufe (unterer Abschluss des Daches) zum First (oberer Abschluss des Daches) verläuft. Sparren sind tragende Elemente der Dachkonstruktion. Auf ihnen liegen die weiteren Schichten des Daches, also - je nach Dachkonstruktion - die Dachhaut, die Dachziegel.
Je nachdem, ob die Sparren zusätzlich durch Pfetten gestützt werden oder nicht, spricht man von Pfetten- oder Sparrendach. Pfetten liegen als Balken parallel zu Traufe und First.
Spenglergang Der Spenglergang ist ein Gerüstgang, der das sichere Arbeiten am Dachrand ermöglicht und in der Regel auskragend am Gerüst montiert ist.
Spindel Als Spindeln werden im Gerüstbau und im Traggerüstbau die verstellbaren Fuß- und Kopfteile einer lastableitenden Stütze oder eines Gerüststiels bezeichnet. In der Regel lassen sie sich über ein Gewinde verstellen. Durch Drehen einer Spindelmutter auf diesem Gewinde, wird die Feinjustierung der Stütze oder die Höhenjustierung des Fußpunktes eines Gerüstes vorgenommen. Normalerweise haben Spindeln starre angeschweißte Platten. Für Unebenheiten im Untergrund und bei schräg verlaufendem Untergrund müssen Spindeln mit beweglichen Platten verwendet werden, um die geforderte zentrische Lasteinleitung in die tragenden Stiele zu gewährleisten.
Splitterschutz Einrichtung, auskragend am Gerüst montiert, zum Schutz vor herunterfallendem Material.
Standgerüst Die am einfachsten aufzubauenden und am häufigsten verwendeten Tragsysteme sind Standgerüste. Bei ihnen sind die Belagteile an oder auf einem, auf dem Boden fest stehenden Gerüstbauteil wie einem Stiel, einer Leiter oder einem Rahmen befestigt. Standgerüste benötigen nur wenige Befestigungspunkte bzw. Verankerungen. Die Befestigung an der Fassade bzw. der Wand erfolgt meistens mit Dübeln oder Gewindehülsen, die auch in der Fassade belassen werden können.
Statik Allen Systemgerüsten liegen statische Berechnungen nach SN EN-Normen zu Grunde. Bei der maximal erlaubten Höhe für Regelgerüste kommen diese Berechnungen wieder zum Ausdruck.
Der Gerüstbauer muss sich normalerweise nicht um Statik kümmern. Regelgerüste sind je nach Gerüstklasse auf bestimmte Höhen zugelassen. Gerüstbeläge müssen geprüft sein. Fachgerechte Montage ist Voraussetzung.
Staudruck Der in der Beaufort-Skala genannte Wert für den Staudruck des Windes (in kg/m2 angegeben) ist eine wichtige Grösse zur Berechnung der Windlast. Er bezeichnet diejenige flächenbezogene Last, die der Wind auf eine lotrecht zu seiner Anströmrichtung stehende Fläche ausübt; d. h. der Staudruck ist die für den Praktiker massgebliche Grösse, welche die vom Wind auf das Bauobjekt oder das Gerüst ausgeübte Belastung angibt.
Systemgerüst Systemgerüste sind Arbeitsgerüste aus vorgefertigten Bauteilen, die den EN Normen entsprechen müssen. Alle Bauteile müssen einzeln und im Verbund geprüft werden, bevor sie in den Handel gelangen.
Tragfähigkeit Gerüsthersteller geben die entsprechenden Daten in den Beschrieben bzw. Montageanleitungen bekannt. Die Nutzlast der Gerüstbeläge ist in der SN EN 12811-1, Kapitel 6 geregelt.
Traufe Als Dachtraufe, kurz Traufe, wird die Tropfkante am Dach eines Gebäudes bezeichnet. Hier fliesst während eines Regens das gesammelte Wasser der Dachfläche ab, an der Traufe befindet sich daher in niederschlagsreichen Gebieten meist eine Dachrinne. Die Länge der Traufe entspricht der Dachflächenbreite. Die Traufe begrenzt eine geneigte Dachfläche nach unten – die obere Begrenzung ist der Dachfirst. Die seitlichen Begrenzungen heißen Ortgang, Grat und Kehle.
Treppe Für das sichere Erreichen jeder Belagsebene von Gerüsten kommen Gerüsttreppen zum Einsatz. Im Gegensatz zu den Gerüstleitern, die innerhalb der Gerüstebene montiert sind, sind Gerüsttreppen mit einem vorgesetzten Gerüstfeld in das vorhandene Fassadengerüst integriert. Sie sind dadurch bequem begehbar und schränken die Fläche auf dem Gerüst nicht ein.
Treppenaufgänge müssen bei allen Gerüsten über 5.00 m Höhe erstellt werden und dürfen max. 25 m von der Arbeitsstelle entfernt sein. Von Stockwerk zu Stockwerk können !nnenleitern montiert werden
Überbrückung Können Rahmen nicht durchgehend aufgestellt werden, z. B. wegen einer Tordurchfahrt in einer Gebäudefassade, sind Aufhängungen, Überbrückungen mittels Gitterträger oder anderweitige Uberbrückung zu montieren.
Abstellbasis für Gerüste über Einfahrten oder Öffnungen mit einer freien Spannweite, die grösser ist als der normale Ständerabstand.
Übergabe Freigabe des Gerüsts zur Benützung.
Unterhaltskontrolle Die Bauleitung (Besteller) veranlasst regelmässig Unterhaltskontrollen und lässt festgestellte Mängel durch den Gerüstbauer  beheben.
UVG Bundesgesetz über die Unfallversicherung (832.20). Gilt für Unfallversicherungen bei privaten Versicherungsgesellschaften und bei der SUVA.
Pfette Mit Pfette ist meist eine Dachpfette gemeint, also ein waagerechter Träger in der Dachkonstruktion. Pfetten liegen in der Regel parallel zu First und Traufe eines Daches. Pfetten sind das kennzeichnende Merkmal des Pfettendachs. Sie tragen die schräg verlaufenden Sparren. Firstpfette und Mittelpfette bilden den oberen Abschluss des Dachstuhls im engeren Sinne, während die Fußpfette auf der Außenwand aufliegt.
Verankerungen Die Verankerungen dienen der Ableitung von horizontalen Kräften auf das Gerüst. In Längsrichtung zum Gerüst wirkende Kräfte werden von den Diagonalen des Gerüstes bis in den Untergrund abgeleitet, entsprechend der Zulassung des Gerüstes. Quer zu Gerüst und Gebäude wirkende Kräfte würden zum Umkippen des Gerüstes führen, wenn diese Kräfte nicht ins Gebäude eingeleitet werden.
Die Verankerung darf nur an standsicheren und festen Bauteilen angebracht werden, in der Regel an Deckenscheiben oder Stützen. Befestigungen an Schneefanggittern, Blitzableitern, Dachrinnen, Fallrohren, Fensterrahmen oder gemauerten Brüstungen sowie an deren Befestigungsmitteln sind unzulässig.
Die richtige Anzahl Verankerungen sind den Montageanleitungen der Hersteller zu entnehmen.
Gerüste ohne Verkleidung 4 Anker je 100m2
Gerüste mit Netzen 5 Anker je 100m2
Gerüste mit Blachen 10 Anker je 100m2
Bei Gerüstergänzungen und einflächigen Gerüsten sind zusätzliche Verankerungen anzubringen.
Verankerung in Beton Ein im Betonbauteil verankerter Dübel muss von der Dübelmitte bis zum freien Rand des Bauteils einen Mindestrandabstand von 10 cm aufweisen, um Abplatzungen des Betons zu vermeiden.
Verankerung in Mauerstein Bei der Verankerung in Mauersteinen muss das Bohrverfahren und das Verankerungsmittel auf das Mauerwerk abgestimmt werden. Aufgrund der geringeren Festigkeit als Beton sollte der Mindestrandabstand beim Mauenruerk ca. 40 cm betragen, um Abplatzungen des Mauenruerks zu verhindern.
Verankerung in Metal (Stahl) Eine Verankerung in Stahl ist mit Dübeln nicht möglich. Es kann daher entweder eine Sonderkonstruktion aus Stahlrohren (Flansch/Klammer mit Brettunterlage) gewählt oder das Verankerungsmittel angeschweisst bzw. geschraubt werden.
VNG Verband Nordwestschweizer Gerüstbauunternehmer
Vorhalten Gerüstmiete
VSS Der Schweizerische Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS) ist eine unabhängige, eigen ständige Non-Profit-Organisation mit der Rechts form eines Vereins. Er ist ein Bindeglied zwischen Staat und Wirtschaft. In dieser Funktion erarbeitet und betreut er das Schweizer Normenwerk im Strassen- und Verkehrswesen.
VUV Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (Verordnung über die Unfallverhütung) (832.30).
Werkvertrag Grundlage der handwerklichen Arbeit ist der Werkvertrag. Die Vertragsbestimmungen sind in den Normen SIA 118 (Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten) und SIA 222 (Gerüst - Leistung und Lieferung) festgelegt. Werkverträge können auch nach anderen Normen (2.8. DIN-Norm) vereinbart werden.
Zement Zement ist ein hydraulisches Bindemittel für Mörtel und Beton. Hydraulische Bindemittel erhärten an der Luft und im Wasser und sind im erhärteten Zustand wasserbeständig.
Zentrierbolzen Zentrierbolzen sind innen liegende Bauteile, die die Rohre in ihrer Lage sichern und auch Druckkräfte übertragen können. Bei Verwendung von Zugkupplungen müssen immer Zenlrierbolzen eingebaut werden.
Zugkupplung Zugkupplungen kommen dort zum Einsatz, wo zwei axial liegende Rohre durch Stossen verbunden werden sollen. Dabei unterscheidet man zwei Varianten. Die Zugkupplung übernimmt Zugkräfte an der Verbindungsstelle, die Druckstosskupplung dagegen vorrangig Druckkräfte, aber auch Wirkungen aus Biegung und Druck. Zugkupplungen werden grundsätzlich in Verbindung mit Zentrierbolzen, auch Rohrverbinder genannt, eingesetzt. Die Verbindung am Rohrstoss wird durch Reibung kraftschlüssig.
Zweischalenmauerwerk Besteht aus zwei Wänden, die unabhängig voneinander hergestellt werden. Die innere der beiden Wände ist die tragende Wand, in der geankert wird. Bei der äusseren, nicht tragenden Wand spricht man oft von Sichtmauerwerk.

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